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Rettet das Klima: Fridays for Future startet EU-Bürgerinitiative

 

Durch die Maßnahmen rund um COVID19 hat sich unser Alltag maßgeblich verändert und wir verbringen viel Zeit zu Hause. Doch selbst wenn es sich in unserem eigenen Leben anfühlt, als würde die Zeit stillstehen, dreht sich die Erde doch weiter und der Klimawandel schreitet weiter voran. Es ist noch viel zu tun!

 

Die soziale Bewegung junger Menschen Fridays for Future macht vor allem durch ihre weltweiten Freitags-Demonstrationen auf den Klimawandel aufmerksam.  Doch auch sie müssen bis auf weiteres zu Hause bleiben, jedoch nicht untätig! Denn Fridays for Future hat eine EU-Bürgerinitiative gestartet.

 

Und wir alle sind aufgefordert zu unterschreiben! 

 

Fridays for Future hat sich mit dieser Initiative das Ziel gesetzt, bis September 2020 insgesamt 1 Millionen Unterschriften in allen EU-Staaten zu sammeln. Was eine EU-Bürgerinitiative ist, erfährst du hier.

 

Worum geht es? Fridays for Future sind unzufrieden mit den geplanten Maßnahmen der Europäischen Union gegen den voranschreitenden Klimawandel. Zu niedrig sind die Ziele im Übereinkommen von Paris gesetzt, um unter den kritischen 1,5°C Erderwärmung zu bleiben. Daher fordert die Bewegung Fridays for Future in ihrer Bürgerinitiative ambitioniertere Ziele von der Europäischen Kommission:

  1. Eine Verschärfung der national festgelegten Beiträge der EU-Mitgliedsstaaten zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen auf 80% bis 2030 und die komplette Erreichung der Netto-Null bis 2035. Bisher ist die Erreichung des Netto-Null-Ziels bis 2050 vorgesehen. Die europäischen Klimaregeln müssen dementsprechend angepasst werden. Fridays for Future stützen sich in diesem Punkt auf zahlreiche Studien zum Klimawandel und Fachmeinung von Scientists for Future. Das angestrebte Netto-Null-EU-Ziel bis 2050 reiche nicht aus, um schwerwiegendere Folgen des Klimawandels zu verhindern.
  2. Die Einführung einer EU-Zollgebühr, die sogenannte Border Carbon Adjustment (BCA)-Gebühr. Sie soll sich danach richten, wie groß die entsprechende Menge an Treibhausgasen ist, die bei der Herstellung importierter Produkte frei wird. Das Ziel dieser Zollgebühr ist es, eine nachhaltigere Industrie innerhalb der EU wirtschaftlich zu ermöglichen.
  3. Keine Abschlüsse von Freihandelsverträgen mit Staaten, die sich nicht an die Vorgaben zur Erreichung der 1,5°C-Ziele halten. Fridays for Future schlägt als unabhängiges Werkzeug zur Bewertung der Staaten den Climate Action Tracker vor.
  4. Bildung der EU-Bürger zum Thema Klimawandel und dessen Auswirkungen forcieren. Die EU soll dafür kostenloses Informationsmaterial zur Verfügung stellen, dass nicht nur die Folgen des Klimawandels diskutiert, sondern auch Ursachen und Lösungsvorschläge.

 

Hilf mit, unsere Zukunft maßgeblich zu verändern und unterschreibe die EU-Bürgerinitiative von Fridays for Future:

Hier kommst du zum Unterschreiben!

 

Der genaue Wortlaut der Initiative (auf Englisch) findet sich unter folgendem Link:

Actions on Climate Emergency

 

Quellen:

https://fridaysforfuture.at/eu_buergerinitative

https://eci.fridaysforfuture.org/de/learn-more/

 

© Lisa Bauer 2020